Der finale Kader von Sparkasse Schwaz Handball Tirol für die kommende Saison nimmt Gestalt an. Mit Alexander Pyshkin und Sebastian Feichtinger verlassen zwei zentrale Spieler der letzten Jahre den Verein.

Auch wenn die Corona-Pandemie derzeit noch kein Mannschaftstraining zulässt, so halten sich die Spieler von Sparkasse Schwaz Handball Tirol doch individuell fit – auch dank von Athletiktrainer Hannes Danler zur Verfügung gestellter Videos. Wann das Training wieder aufgenommen werden kann, insbesondere in der Halle, ist momentan noch unklar. Klarer gestaltet sich hingegen allmählich der Kader für die kommende Spielzeit, die hoffentlich wie geplant Ende August/Anfang September 2020 starten wird.

Zwei Führungsspieler der letzten Jahre werden dann nicht mehr im HT-Trikot auflaufen. Alexander „Sascha“ Pyshkin verlässt die Tiroler nach drei Jahren, in denen sich der mittlerweile 33-jährige Russe als Abwehrchef etablierte und auch im Angriff seine Qualitäten unter Beweis stellte. Sebastian „Sebo“ Feichtinger wiederum war in den letzten beiden Saisonen ein Dreh- und Angelpunkt im Rückraum, der bald 28-Jährige zeigte seine Klasse als mannschaftsdienlicher Spielgestalter. „Ich habe viele schöne Jahre in Schwaz erlebt, konnte ja schon 2011 als noch sehr junger Spieler einen wesentlichen Beitrag zum Cupsieg leisten – deshalb bin ich 2018 auch gerne zurückgekehrt, mir wird der Verein immer in positiver Erinnerung bleiben. Schade ist, dass diese an sich sehr gute Saison von uns so abrupt endete. Natürlich verständlicherweise, aber ich glaube, wir hätten noch einiges bewegen können“, so Sebastian Feichtinger.

„Sowohl Sascha als auch Sebo haben eine zentrale Rolle gespielt und waren wichtige Bausteine des Teams. Sie werden eine Lücke hinterlassen. Es war toll, wie sie sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. Wir bedanken uns bei beiden für eine erfolgreiche Zeit“, betont HT-Trainer Frank Bergemann.

HT-Sportkoordinator Thomas Lintner: „Beide haben spielerisch und charakterlich zu uns gepasst. Für Sascha war es nicht leicht, dass seine Frau und seine Tochter auch in den letzten drei Jahren in Russland lebten, aber er hat sich stets höchst professionell verhalten. Sebo war ebenso ein wertvoller Teil der Handball-Tirol-Familie. Wir wünschen den beiden alles Gute für die sportliche wie private Zukunft.“

 

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