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Halbzeit bei der diesjährigen Europameisterschaft für SeniorenhandballerInnen in Innsbruck: Die Gruppenphasen des EHF European Masters sind nach den ersten beiden Turniertagen weitgehend abgeschlossen – am Wochenende geht es nun um die Medaillen.

Mit 63 Teams aus 18 Ländern verbucht das in vier Innsbrucker Spielstätten ausgetragene EHF European Masters 2018 einen Teilnehmerrekord. Über 1.000 Handballerinnen und Handballer früherer Tage kamen am Mittwoch in der Olympiahalle zur großen Eröffnungsfeier zusammen und erlebten einen stimmungsvollen Auftakt, der den verbindenden Charakter des Events unterstrich: Es wurde getanzt und gesungen, etliche Anekdoten über frühere Karriere-Highlights wurden ausgetauscht. „Der Andrang war natürlich enorm. Wir standen vor einer logistischen und organisatorischen Herausforderung, die wir aber dank der Hilfe der Tiroler Handballfamilie sehr gut bewältigen konnten. Ohne diesen Einsatz könnten wir eine derartige Großveranstaltung in Tirol gar nicht ausrichten“, betont Thomas Czermin, Präsident des Tiroler Handballverbandes.

Am Donnerstag legten die Akteure und Akteurinnen dann auf den Spielfeldern los – und bewiesen gleich, dass sie nicht zum alten Eisen zählen, egal in welcher Altersklasse. Viele Partien waren bislang von großer Spannung, Emotion und hohem Niveau geprägt. Bei den Damen werden bislang die beiden Teams aus Angyalok (HUN), sowohl in der Kategorie 33+ als auch 43+, ihren Favoritenrollen gerecht: In der Kategorie 43+ dürfte aber zudem FIF aus Dänemark bei der Titelvergabe mitmischen.

Spannende Duell um den Masters-Sieg

Heiß her geht es auch bei den Herren: In der Altersklasse 35+ ist deutlich zu sehen, dass die meisten Spieler die Handballschuhe noch nicht allzu lange an den Nagel gehängt haben. Mittendrin im Kampf um Gold könnten die Lokalmatadore des HC Achensee sein, die bislang drei Siege aus vier Partien einfuhren, sich aber Titelverteidiger Masters Porto geschlagen geben mussten. Neben den Portugiesen ist in der Parallelgruppe die Mannschaft von Russia (RUS) noch ohne Punktverlust.

Für das zweite österreichische Team in dieser Kategorie, Union Edelweiss Linz, reichte es hingegen nur für einen Punkt. Den dritten Titel in Folge fest im Visier haben die Old Boys Budapest (45+), die ihre Vorrundengruppe dominierten. Den Hattrick verhindern wollen die anderen Gruppensieger Veterani 022 Ruma (SRB), Kolding IF (DEN) sowie Slovan Veterani (SLO). Der SC Eggenburg/Horn aus Niederösterreich wartet hingegen noch auf den ersten Erfolg im Masters.

In der Altersklasse 50+ könnte es jedoch unter Umständen einen Heimsieg geben: Die Austrian Veterans rund um die ehemaligen Nationalteamspieler Stefan Higatzberger und Werner Möstl werden sich wohl mit Titelverteidiger Odessa aus der Ukraine um den obersten Platz am Treppchen matchen. Am Samstag und Sonntag wartet nun nochmals die geballte Ladung Handball mit den letzten Gruppenspielen, Kreuz- und Platzierungsspielen sowie den Final-Begegnungen in der Tiroler Wasserkraft Arena.

 

Programm EHF European Masters 2018:

 

Freier Eintritt zu allen Spielen!

Detailinfos, Spielpläne, Ergebnisse, Live-Ticker auf www.ehfmasters2018.com