Déjà-vu für medalp Handball Tirol am dritten Spieltag der Serie A2: Rund ein Jahr nach der bis Samstag letzten Niederlage musste sich die junge Mannschaft abermals in Malo geschlagen geben, diesmal mit 21:24 (10:9).

Malo scheint kein gutes Pflaster für medalp Handball Tirol zu sein. Im Herbst 2019 erlitt das Youngster-Team in der 15.000-Einwohner-Gemeinde in Venetien seine für lange Zeit letzte A2-Niederlage, nun war es am Samstagabend wieder so weit. Trotz Pausenführung für die Tiroler setzten sich am Ende noch die Italiener mit 24:21 durch – Malo bleibt damit ohne Punktverlust auf Rang drei, medalp HT fällt vorläufig auf Platz vier zurück. 

Es zeichnete sich von Beginn weg ab, dass es erneut ein harter Kampf zwischen den beiden Mannschaften werden würde. Nach rund zehn Minuten gelang es medalp Handball Tirol zumindest, etwas mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und sich einen kleinen Vorsprung zur erarbeiten. Felix Kristen traf zum 5:3 (15.), Marko Dobric per Siebenmeter zum 7:4 (21.). Dank einer guten Deckungsleistung führten die Gäste vier Minuten vor der Pause noch mit 9:6. Doch die eklatante Abschlussschwäche rächte sich, mit drei Toren am Stück glich Malo aus.

Marko Dobric brachte seinem Team noch ein knappes 10:9 nach 30 Minuten ein. Die Tiroler verzeichneten einen schlechten Start in die zweite Hälfte, ließen weiterhin eine Vielzahl an Chancen ungenutzt. Malo stellte bis Mitte des zweiten Durchgangs auf 17:13. Nach dem 18:15 (50.) für die Italiener verkürzten die beiden Nachwuchstalente Jua Einwanger und Lukas Prader auf 17:18. Jedoch fing sich medalp Handball Tirol unmittelbar darauf zwei Zeitstrafen ein; Malo nutzte die Überzahl, erhöhte auf 21:17. Danach brachten die Gastgeber den Sieg recht sicher über die Zeit.

 

Stimme:

Klaus Hagleitner (Trainer medalp Handball Tirol): „Die Abwehrarbeit und Torhüterleistung waren in Ordnung, daran hat es nicht gelegen. Offensiv war das allerdings viel zu wenig, wir haben sehr viele Torchancen ausgelassen, vor allem auch freie Würfe. Gerade aus dem Rückraum konnten wir nicht den nötigen Druck entwickeln, Malos Torhüter hat außerdem stark gehalten. Eigentlich hätten wir zur Pause schon mit fünf oder sechs Toren voranliegen müssen, aber es war unnötig knapp. Und in der zweiten Halbzeit hat Malo unsere Angriffsschwäche eiskalt genutzt. Jetzt gilt es, das Spiel gut aufzuarbeiten und nächste Woche im Heimspiel gegen Cassano Magnago eine entsprechende Reaktion zu zeigen.“

 

Italien Serie A2, 3. Spieltag

Malo vs. medalp Handball Tirol

Ergebnis: 24:21 (9:10)

Kader und Tore HT: Kristen (5), Dobric (4), Igbinoba (3), Einwanger (2), Prader (2), Sabath (2), Dimai (1), Ladstätter (1), Schiffer (1), Brezinka; Heiss

  

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